KLASSIK: Krzysztof Penderecki: Quartett für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello & Schubert Trio

*** Live aus dem Gärtnerplatztheater, Orchester-Probesaal ***

Programm

Krzysztof Penderecki: Klarinette Quartett  (1993) 
Notturno – Scherzo – Serenade – Abschied
Michael Meinel (Klar), Kumiko Yamauchi (Vl), Dorothea Galler (Va), Franz Lichtenstern (Vc)

Franz Schubert: Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur op. 99, D 898
Allegro moderato – Andante un poco mosso – Scherzo. Allegro – Rondo.
Allegro vivace
Anke Schwabe (Kv), Kumiko Yamauchi (Vl), Franz Lichtenstern (Vc)

Der polnische Komponist Krzysztof Penderecki, der 2020 in Krakau verstarb, gilt als Referenzmusiker der polnischen Avantgarde und ist einer der wenigen Komponisten zeitgenössischer Musik, dessen Name dank der Verwendung einiger seiner Kompositionen in zwei berühmten Filmen erfolgreich an die Öffentlichkeit gelangte: Der Exorzist von William Friedkin und The Shining von Stanley Kubrick. Penderecki komponierte das Quartett für Klarinette und Streichtrio im Frühsommer 1993. Nach dem Hören Franz Schuberts letztem Streichquintett in C-Dur, war der Komponist tief beeindruckt. Er beschloss daraufhin, etwas zu schreiben, das Schuberts musikalischen Geist wieder aufleben lassen würde.


Das Werk besteht aus vier Sätzen. Der erste ist ein eigenständiger Satz, während die folgenden drei ohne Unterbrechung fließen.
Auf den ersten Satz, Notturno, folgen zwei Zwischensätze, Scherzo und Serenade, um den Schlusssatz, Farewell, zu erreichen, ein Larghetto, ein großes, majestätisches, tiefes Schlusslied, zu dem die vorhergehenden Sätze tendieren.